'Sonnenbaden' Hilft Fische Beim Aufwärmen

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Sogar fische müssen manchmal strahlen fangen.

Sogar Fische müssen manchmal Strahlen fangen.

Kürzlich führten Forscher erstmals Untersuchungen zum Sonnenbaden von Fischen durch, um zu sehen, ob sie Wärme direkt aus dem Sonnenlicht absorbieren konnten - wie Eidechsen, Schlangen und Insekten - und um zu verstehen, wie diese Fähigkeit ihnen helfen könnte.

Zuvor glaubten Wissenschaftler, dass sich sonnenbadenfische Fische nicht auf Temperaturen erwärmen können, die höher sind als die von sonnenbeheiztem Wasser. In der neuen Studie entdeckten die Forscher jedoch, dass sonnenhungrige Karpfen mehr Wärme absorbieren und speichern als Oberflächenwasser, und dass solarbeheizter Fisch schneller wuchs als ihre kühlen Nachbarn. [Warum sind asiatische Karpfen so furchterregend?]

Fast alle Fische sind Ektothermen oder kaltblütige Tiere, was bedeutet, dass sie ihren Körper erwärmen, indem sie Wärme aus ihrer Umgebung ziehen. Es ist bekannt, dass nur eine Fischart - der Opa oder Mondfisch - seine eigene Wärme erzeugt, indem er beim Schwimmen die Brustflossen kräftig bewegt.

Wenn sich ektotherme Tiere, die an Land leben, einschließlich Eidechsen, Schlangen und Frösche, aufwärmen müssen, suchen sie nach einem sonnigen Fleck und nehmen das Sonnenlicht auf. Es wurde jedoch lange angenommen, dass kaltblütigen Fischen und anderen im Wasser lebenden Tieren diese zusätzliche Wärme aufgrund der Kühlwirkung des Wassers verweigert wurde.

Um diese Hypothese zu testen, tauchten die Wissenschaftler physikalische Modelle in Wasser ein und maßen ihre Temperatur nach Einwirkung von natürlichem Sonnenlicht. Sie fanden heraus, dass die Modelle wärmer wurden als das Wasser.

Um zu sehen, ob den lebenden Tieren dasselbe passieren würde, markierten sie 48 frei lebende Karpfen (Cyprinus carpio) mit Sensoren, um ihre Körpertemperatur zu überwachen und in einem künstlichen Lehmteich freizusetzen. Nach der Beobachtung von Fischen, die sich in der Sonne in der Nähe der Wasseroberfläche sonnen, stellten die Forscher fest, dass die sonnenanbetenden Fische um bis zu 7 Grad Celsius wärmer wurden als die Wassertemperatur - eine Leistung, die bisher als unmöglich angesehen wurde laut Studie.

Das Temperament spielte auch bei diesem Verhalten eine Rolle, wobei kühnere Fische häufiger "sonnen" als ängstlichere Schwimmer. Die individuelle Färbung war auch ein Faktor, da dunklerer Karpfen mehr Wärme absorbierte als hellere Fische.

Und Sonnenbaden erwies sich als vorteilhaft: Sonnenerwärmte Fische wuchsen schneller als Fische, die in kühleren Tiefen lauerten, was die ökologische und evolutionäre Bedeutung dieser bisher unbekannten Fähigkeit demonstrierte. Der Hauptautor Oscar Nordahl, Doktorand in der Abteilung für Biologie und Umweltwissenschaften der Linné-Universität in Schweden, heißt es in einer Erklärung.

Die Ergebnisse wurden online am 30. Mai in der Zeitschrift Proceedings der Royal Society B veröffentlicht.

Originalartikel zu WordsSideKick.com.


Videoergänzungsan: Tierney Thys: Swim with giant sunfish in the open ocean.




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